Bologna aussitzen!

Hochschulverträge, Bildung, Forschung

Berlinweite Interessenvertretung der Langzeitstudierenden gegründet!

In Anbetracht der derzeitigen hochschulpolitischen Katastrophe, sind zahlreich Langzeitstudierende Berliner Hochschulen aus ihrem wohlverdienten hochschulpolitischen Ruhestand zurückgekehrt, und haben am vergangenen Wochenende, „Bologna aussitzen!“ gegründet.

„Bologna aussitzen!“ versteht sich als berlinweite Plattform für Studierende die die sogenannte Regelstudienzeit - dem Sinn nach eher Mindeststudienzeit – überschritten haben.

Kontakt: info(at)bologna-aussitzen.de
Presseinformation bologna-aussitzen (pdf, 182 KB)

Keine automatische Exmatrikulation von Langzeitstudis

Was passiert eigentlich mit Langzeitstudierenden wenn im Laufe ihres Studium der Studiengang aufgehoben wird? Im Zuge der Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge verschwinden die alten Studiengänge, während viele Studierende noch eingeschrieben sind.

Gibt es neben der - bereits bekannten - Zwangsberatung noch andere Probleme für Langzeitstudis?

Das Wichtigste vorweg:
Mit dem Aufhebungsdatum eines Studienganges folgt nicht sofort Schluss und Exmatrikulation für alle eingeschriebenen Studierenden. Es kann also weiterstudiert werden - allerdings mit Einschränkungen im Lehrangebot und am Ende auch ohne Garantie auf eine Prüfung!



Regelungen bezüglich der Einstellung von Magister, Diplom- und Staatsexamensstudiengängen an der FU Berlin:.

Prüfungsanspruch
Gemäß § 30 Abs. 7 BerlHG bleibt der Prüfungsanspruch grundsätzlich nach
der Exmatrikulation bestehen. Diese Regelung zielt jedoch in erster Linie
darauf ab, dass eine Immatrikulation in dem betreffenden Studiengang zur
Ablegung von Prüfungen grundsätzlich nicht notwendig ist. Zudem sind
Ausnahmen von diesem Grundsatz rechtlich zulässig.

Insofern wird zwar auch nach dem Aufhebungstermin grundsätzlich weiter ein
Anspruch auf Ablegung der jeweiligen Prüfungen bestehen, jedoch nicht
ausnahmslos. Ausnahmen werden insbesondere dann zulässig sein, wenn an der Freien Universität Berlin keine Prüfer für das Prüfungsfach mehr tätig
sind. Auch kann nicht davon ausgegangen werden, dass ein Prüfungsanspruch ohne Berücksichtigung des Zeitablaufs nach dem Studium grenzenlos fortbesteht.

Veranstaltungen
Eine verbindliche Mitteilung in Bezug auf Veranstaltungen und weitere
Prüfungsmodalitäten können wir Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt nicht
zukommen lassen, da diese Details jetzt noch nicht feststehen. Die
Studierenden müssen - um auf der sicheren Seite zu sein - ihr Studium
jedoch so planen, dass sie bis zum Aufhebungstermin sämtliche notwendigen
Leistungsnachweise erbracht haben, also "scheinfrei" sind bzw. alle in der
Studienordnung vorgeschriebenen Kurse absolviert haben, da im Anschluss kein Anspruch mehr auf weitere Angebote im eingestellten Studiengang besteht.

Selbstverständlich werden die Fachbereiche versuchen, den Übergang für
die Studierenden so reibungslos wie möglich zu gestalten, und dort, wo
Plätze in äquivalenten Kursangeboten für Bachelor- und Masterstudierende
frei sind, Magister- bzw. Diplomstudierende zulassen. Allerdings müssen
sich die Studierenden darauf einstellen, dass die Kurse im Bachelor- und
Masterbereich zunehmend gut ausgelastet sind und sie sich daher auf keinen
Fall darauf verlassen können, einen freien Platz zu erhalten. Ebenso ist
damit zu rechnen, dass Bachelor- und Masterangebote nach Auslaufen der alten Studiengänge sich zunehmend weiter von deren Modell entfernen und es dort zunehmend Kursangebote geben wird, die nicht als äquivalent zu den in den alten Studienordnungen geregelten Lehrangeboten gesehen werden können.
(Auskunft Rechtsamt FU Berlin)


Weitere Auskünfte erteilen auch die jeweiligen Institute bzw. Studienbüros!

Ausführlicher Artikel auf dem AStA FU Blog! Langzeitstudium in Magister, Diplom und Lehramt – Schicht im Schacht?

AStA FU: HoPo Reihe Band 13

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AStA FU Berlin bei Twitter http://www.twitter.com/astafu

AStA FU Berlin. Nur echt mit der Himbeerwurst.

astafu: HoPo Reihe AStA FU Bd. 13: Hochschule im historischen Prozess jetzt
komplett online!

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Gegen illegale Zwangsexmatrikulationen an der FU Berlin!

Zwangsexmatrikulation - der Rauswurf aus dem Studium. Immer wieder droht Studierenden dieses Alptraumszenario, weil sie angeblich “zu lange” studiert haben. Um so wichtiger, dass Studierende ihre Rechte kennen und einfordern, denn oft genug gibt es rechtliche Ungereimtheiten oder direkt illegale Zwangsexmatrikulationen.

Schon wieder StuPa Wahl!

Die Langzeitstudis gegen Studiengebühren kandidieren wie jedes Jahr für das Studierendenparlament der FU Berlin: Wir wurden zu den Wahlen zugelassen - unsere Listennummer ist die
Liste 11 - Langzeitstudis gegen Studiengebühren.

langzeitstudenten gegen studiengebuehren

Wie immer stehen wir mit langjähriger Erfahrung auf eurer Seite. Unsere Kernforderungen:

- Keine Studiengebühren
- gegen Zwangs-Beratungen
- keine Zwangs-Exmatrikulationen
- weg mit den Maluspunkten
- für das flexible Studium
- Teilzeitstudium auch im BA
- Master-Studienplätze für alle


Darum: Auch in diesem Jahr - Liste 11: Langzeitstudis gegen Studiengebühren.

Das Original für Langzeitstudis in allen Fachbereichen und Studiengängen an der FU Berlin.

Unimut-Klassentreffen Party am 18.12.

Liebe Leute,

hier noch einmal die Einladung zur Unimut-Klassentreffen Party am 18.12. um 20h im "Lokal".

Ursprünglich gedacht für VeteranInnen des Unimut-Streiks von 1988/89 haben wir das Motto schleichend erweitert auf alle, die in den letzten zwanzig Jahren an der FU studentisch bewegt aktiv waren (oder es noch sind!)

Nett wäre, wenn alle Inis die Einladung nach Schneeballsystem an ältere AktivistInnen weiterleiten würden. Ziel ist, Leute anzusprechen, die sonst aus dem Studiparty-Milieu rausgewachsen sind, aber an politisch-privatem Austausch und Biertrinken mit jetzigen Aktiven
interessiert sind.

In der Vorbereitungsgruppe sind Abiturjahrgänge von den 70ern bis 2006
vertreten, es wird also ein interessantes Spektrum an Leuten und
Gelegenheit zu Palaver geben....

Mehr auch unter www.unimut.blogsport.de

60 Jahre FU Berlin - Student Nummer eins...

...hat zur Zeit viel zu tun: Stanislaw Kubicki darf wieder und wieder seine Geschichte der FU Berlin erzählen. Als NoFU-Kader kennt er sich mit Freiheit besonders gut aus:

Zusammen mit anderen Profs gründet er die "Notgemeinschaft für eine freie Universität", eine ziemlich konservative Runde. "Ihr Ziel: die Öffentlichkeit fortlaufend über die Lage der von 'Unterwanderung und Terror bedrohten Hochschule' zu informieren", schreibt der SPIEGEL.

Bereits 1989 hat der Informationsausschuß des UNiMUTs eine bemerkenswerte Broschüre über die Machenschaften der erzkonservativen Professorenclique zusammengestellt: FU Berlin - Ein pechschwarzes Gebilde. Die Öffentlichkeit wurde von dieser "ziemlich konservativen Runde" ausgiebig informiert.

So z.B.
  • mit der Publikationsreihe "Freie Universität unter Hammer und Sichel". Dokumentiert werden sollte damit die schleichende Machtübernahme kommunistischer "Verfassungsfeinde" im gesamten Hochschulbereich
  • In einer Publikation versteigt sich die NofU gar zu der Schlussfolgerung, bei der Juso-Hochschulgruppe handle es sich um "Agenten einer kommunistischen Diktatur".
  • Als "Hilfstruppe des Verfassungsschutzes" verschickte die NofU Namenslisten mit Tausenden von Namen von unliebsamen Studierenden und Lehrenden an "Parlamente, Wirtschaftsverbände und die Personalbüros privater Unternehmen und öffentlicher Stellen".
Ausführlich nachzulesen:
Informationsausschuß des UNiMUTs (Hrsg. ), FU Berlin - Ein pechschwarzes Gebilde. G*schichten über Ursachen und Hintergründe des UNiMUTs von den StudentInnen der B*freiten Universität Berlin, Berlin 1989

Gegen die Exmatrikulation von Langzeitstudenten

Walter Momper protestiert friedlich gegen die Exmatrikulation von Langzeitstudenten, wie der Tagesspiegel berichtet:

„Sitzen bleiben oder aufstehen?“ Nie wird Walter Momper den Ort vergessen, an dem er mit dieser Frage rang, und noch heute erinnert er sich des mulmigen Gefühls, das ihn erfasste: Damals, am 22. Juni 1966, hatte er sich mit 3000 Studenten im Lichthof des Henry-Ford-Baus der Freien Universität versammelt, um friedlich gegen die Exmatrikulation von Langzeitstudenten zu protestieren. Der Rektor, Professor Hans-Joachim Lieber, bat die Studenten, das Gebäude zu verlassen. Fast alle blieben sitzen – auch Momper. „Das war damals ein unerhörter Regelbruch, und der erforderte Mut“, sagt Momper. Es war das erste Sit-in an einer deutschen Universität und für den 21-Jährigen ein Schlüsselerlebnis.

Soviel zu 1966. Am 24. Oktober 2001 hat der Senat der FU die Zwangsexmatrikulation bei Überschreitung der Regelstudienzeit in die Satzung für Studienangelegenheiten aufgenommen.

langzeitstudis gegen studiengebühren

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