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Keine automatische Exmatrikulation von Langzeitstudis

Was passiert eigentlich mit Langzeitstudierenden wenn im Laufe ihres Studium der Studiengang aufgehoben wird? Im Zuge der Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge verschwinden die alten Studiengänge, während viele Studierende noch eingeschrieben sind.

Gibt es neben der - bereits bekannten - Zwangsberatung noch andere Probleme für Langzeitstudis?

Das Wichtigste vorweg:
Mit dem Aufhebungsdatum eines Studienganges folgt nicht sofort Schluss und Exmatrikulation für alle eingeschriebenen Studierenden. Es kann also weiterstudiert werden - allerdings mit Einschränkungen im Lehrangebot und am Ende auch ohne Garantie auf eine Prüfung!



Regelungen bezüglich der Einstellung von Magister, Diplom- und Staatsexamensstudiengängen an der FU Berlin:.

Prüfungsanspruch
Gemäß § 30 Abs. 7 BerlHG bleibt der Prüfungsanspruch grundsätzlich nach
der Exmatrikulation bestehen. Diese Regelung zielt jedoch in erster Linie
darauf ab, dass eine Immatrikulation in dem betreffenden Studiengang zur
Ablegung von Prüfungen grundsätzlich nicht notwendig ist. Zudem sind
Ausnahmen von diesem Grundsatz rechtlich zulässig.

Insofern wird zwar auch nach dem Aufhebungstermin grundsätzlich weiter ein
Anspruch auf Ablegung der jeweiligen Prüfungen bestehen, jedoch nicht
ausnahmslos. Ausnahmen werden insbesondere dann zulässig sein, wenn an der Freien Universität Berlin keine Prüfer für das Prüfungsfach mehr tätig
sind. Auch kann nicht davon ausgegangen werden, dass ein Prüfungsanspruch ohne Berücksichtigung des Zeitablaufs nach dem Studium grenzenlos fortbesteht.

Veranstaltungen
Eine verbindliche Mitteilung in Bezug auf Veranstaltungen und weitere
Prüfungsmodalitäten können wir Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt nicht
zukommen lassen, da diese Details jetzt noch nicht feststehen. Die
Studierenden müssen - um auf der sicheren Seite zu sein - ihr Studium
jedoch so planen, dass sie bis zum Aufhebungstermin sämtliche notwendigen
Leistungsnachweise erbracht haben, also "scheinfrei" sind bzw. alle in der
Studienordnung vorgeschriebenen Kurse absolviert haben, da im Anschluss kein Anspruch mehr auf weitere Angebote im eingestellten Studiengang besteht.

Selbstverständlich werden die Fachbereiche versuchen, den Übergang für
die Studierenden so reibungslos wie möglich zu gestalten, und dort, wo
Plätze in äquivalenten Kursangeboten für Bachelor- und Masterstudierende
frei sind, Magister- bzw. Diplomstudierende zulassen. Allerdings müssen
sich die Studierenden darauf einstellen, dass die Kurse im Bachelor- und
Masterbereich zunehmend gut ausgelastet sind und sie sich daher auf keinen
Fall darauf verlassen können, einen freien Platz zu erhalten. Ebenso ist
damit zu rechnen, dass Bachelor- und Masterangebote nach Auslaufen der alten Studiengänge sich zunehmend weiter von deren Modell entfernen und es dort zunehmend Kursangebote geben wird, die nicht als äquivalent zu den in den alten Studienordnungen geregelten Lehrangeboten gesehen werden können.
(Auskunft Rechtsamt FU Berlin)


Weitere Auskünfte erteilen auch die jeweiligen Institute bzw. Studienbüros!

Ausführlicher Artikel auf dem AStA FU Blog! Langzeitstudium in Magister, Diplom und Lehramt – Schicht im Schacht?

AStA FU: HoPo Reihe Band 13

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AStA FU Berlin bei Twitter http://www.twitter.com/astafu

AStA FU Berlin. Nur echt mit der Himbeerwurst.

astafu: HoPo Reihe AStA FU Bd. 13: Hochschule im historischen Prozess jetzt
komplett online!

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Gegen illegale Zwangsexmatrikulationen an der FU Berlin!

Zwangsexmatrikulation - der Rauswurf aus dem Studium. Immer wieder droht Studierenden dieses Alptraumszenario, weil sie angeblich “zu lange” studiert haben. Um so wichtiger, dass Studierende ihre Rechte kennen und einfordern, denn oft genug gibt es rechtliche Ungereimtheiten oder direkt illegale Zwangsexmatrikulationen.

Schon wieder StuPa Wahl!

Die Langzeitstudis gegen Studiengebühren kandidieren wie jedes Jahr für das Studierendenparlament der FU Berlin: Wir wurden zu den Wahlen zugelassen - unsere Listennummer ist die
Liste 11 - Langzeitstudis gegen Studiengebühren.

langzeitstudenten gegen studiengebuehren

Wie immer stehen wir mit langjähriger Erfahrung auf eurer Seite. Unsere Kernforderungen:

- Keine Studiengebühren
- gegen Zwangs-Beratungen
- keine Zwangs-Exmatrikulationen
- weg mit den Maluspunkten
- für das flexible Studium
- Teilzeitstudium auch im BA
- Master-Studienplätze für alle


Darum: Auch in diesem Jahr - Liste 11: Langzeitstudis gegen Studiengebühren.

Das Original für Langzeitstudis in allen Fachbereichen und Studiengängen an der FU Berlin.

60 Jahre FU Berlin - Student Nummer eins...

...hat zur Zeit viel zu tun: Stanislaw Kubicki darf wieder und wieder seine Geschichte der FU Berlin erzählen. Als NoFU-Kader kennt er sich mit Freiheit besonders gut aus:

Zusammen mit anderen Profs gründet er die "Notgemeinschaft für eine freie Universität", eine ziemlich konservative Runde. "Ihr Ziel: die Öffentlichkeit fortlaufend über die Lage der von 'Unterwanderung und Terror bedrohten Hochschule' zu informieren", schreibt der SPIEGEL.

Bereits 1989 hat der Informationsausschuß des UNiMUTs eine bemerkenswerte Broschüre über die Machenschaften der erzkonservativen Professorenclique zusammengestellt: FU Berlin - Ein pechschwarzes Gebilde. Die Öffentlichkeit wurde von dieser "ziemlich konservativen Runde" ausgiebig informiert.

So z.B.
  • mit der Publikationsreihe "Freie Universität unter Hammer und Sichel". Dokumentiert werden sollte damit die schleichende Machtübernahme kommunistischer "Verfassungsfeinde" im gesamten Hochschulbereich
  • In einer Publikation versteigt sich die NofU gar zu der Schlussfolgerung, bei der Juso-Hochschulgruppe handle es sich um "Agenten einer kommunistischen Diktatur".
  • Als "Hilfstruppe des Verfassungsschutzes" verschickte die NofU Namenslisten mit Tausenden von Namen von unliebsamen Studierenden und Lehrenden an "Parlamente, Wirtschaftsverbände und die Personalbüros privater Unternehmen und öffentlicher Stellen".
Ausführlich nachzulesen:
Informationsausschuß des UNiMUTs (Hrsg. ), FU Berlin - Ein pechschwarzes Gebilde. G*schichten über Ursachen und Hintergründe des UNiMUTs von den StudentInnen der B*freiten Universität Berlin, Berlin 1989

Endlich: Zufriedenheit mit Bachelor steigt (TINA)

Überraschung:

Die Freie Universität hat Bachelor-Studenten zu ihren Studienbedingungen befragt. Die Mehrheit würde wieder an der FU studieren - und sogar dasselbe Fach wählen

ZEIT ONLINE 20.11.2008 - 14:38 Uhr

74 Prozent der Bachelor-Studenten an der Freien Universität Berlin sind mit ihrem Studium zufrieden, zeigt eine an diesem Donnerstag veröffentlichte Studie im Auftrag des Präsidiums der FU. Die Zahl der zufriedenen Bachelor-Studenten wuchs damit um zehn Prozentpunkte im Vergleich zum Jahr 2006. 81 Prozent der Studierenden erklärten, sie würden erneut ein Studium an der Freien Universität beginnen. 77 Prozent würden das gleiche Fach noch einmal wählen.

Jetzt ist es also endlich an der Zeit die ewig rückwärtsgewandten KritikerInnen der neuen Bachelor-Studiengänge zum Schweigen zu bringen. Endlich wieder positive Umfageergebnisse! Nur, könnte das vielleicht daran liegen, dass die Bachelor-Studenten gar kein anderes Studium mehr kennen? Während bei der Einführung noch der Vergleich mit den Freiheiten in den Magister- und Diplomstudiengängen für Unmut bei den Studierenden führte, gibt es bald keine Vergleichsmöglichkeit mehr - schließlich wurden alle Alternativen einfach abgeschafft (TINA: There is no alternative).

Daher prognostizieren wir Langzeitstudis schon mal die Ergebnisse der Bachelor-Befragung im nächsten Jahr: 100% der Bachelor Studierenden sind mit ihrem Studium zufrieden - da sie sowieso keine andere Wahl hatten.

Es geht endlich wieder aufwärts!

Übrigens:
Solidarität mit den letzten Langzeitstudis an der FU Berlin - Bei der StuPa Wahl im Januar - wie immer - Langzeitstudis gegen Studiengebühren wählen. Vielleicht die letzte Möglichkeit vor der Zwangsexmatrikulation!

Und nach dem Langzeitstudium? - Einfach weiter Promovieren!

Infoveranstaltung: "Promovieren - aber wie?"

19.11. 2008 von 18 bis 21 Uhr
ver.di-Landesbezirk Berlin
Köpenicker Str. 30 | 6. Etage - Zi. 6.05 |

Promovieren geht über Studieren -- das denken sich viele nach dem Abschluss des Studiums. Aber wie fängt man ein solches Projekt an? Und vor allem: wer bezahlt es? Und wie wird man mit den Anforderungen fertig, ohne zum sozial vereinsamten Workaholic zu mutieren? Wie verteidigt man eigene wissenschaftliche Interessen gegen Druck von außen?

Zu diesen und anderen Fragen bietet das "Netzwerk atypisch und prekär Beschäftigter in Bildung und Wissenschaft" der Gewerkschaft ver.di am 19.11. eine *Informations- und Diskussionsveranstaltung für AbsolventInnen* an.

Als Referenten haben wir Johannes Geffers, vom Leitungskollektiv der Promovierenden der Hans-Böckler-Stiftung, und Fabian Georgi, vom Bildungsnetzwerk reflect!, gewinnen können.

Johannes wird uns informieren über die Fördermöglichkeiten, Kriterien und Antragsformalitäten der Hans-Böckler-Stiftung. Die Stiftung ist das Mitbestimmungs-, Forschungs- und Studienförderungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und fördert mit Bundes- und Eigenmitteln das Studium, die Promotion und den zweiten Bildungsweg. Die Mitgliedschaft in einer DGB-Gewerkschaft ist bei der Bewerbung nicht zwingend, aber hilfreich. Darüber hinaus wird Johannes einen Einblick in die Möglichkeiten geben, sich innerhalb der Mitbestimmungsstrukturen der Stiftung zu engagieren.

Fabian wird den Verein "reflect! - Assoziation für politische Bildung und Gesellschaftsforschung" vorstellen, eine Gruppe von Studierenden, AbsolventInnen und Promovierenden mit dem gemeinsamen Interesse an Kritischer Wissenschaft. Reflect! sieht sich als Intervention gegen zunehmende Vereinzelung und Prekarisierung im Bildungssektor. Unter anderem gibt es im Verein eine "Promovierenden-AG". Hier haben sich Leute zusammengefunden, um gemeinsam den Promotionsprozess durchzustehen und sich gegenseitig zu unterstützen. Der Ansatz ist basisorientiert und solidarisch, zum mitmachen und nachmachen empfohlen.

Nach der Diskussion besteht bei Interesse die Möglichkeit zum gemeinsamen Kneipenabend. Alle Interessierten, ganz gleich ob noch im Studium oder schon weiter, sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen!

Zum Veranstalter:

Dezember 2006 wurde in ver.di das "AbsolventInnen-Netzwerk" für HochschulabgängerInnen und Studierende in der Abschlussphase gegründet. Aus der Gruppe hat sich eine Diskussionsplattform mit dem Titel "Netzwerk atypisch Beschäftigter in Bildung und Wissenschaft" herausentwickelt, geblieben sind aber die Informationsangebote für AbsolventInnen. Im "neuen" Netzwerk geht es vor allen Dingen um Interventionen und Strategien gegen die zunehmende Prekarisierung auf dem akademischen Arbeitsmarkt.

Neue MitstreiterInnen sind herzlich willkommen!

Mehr zum Netzwerk:
http://biwifo.bb.verdi.de/studierende/absolventinnen
Mehr zur Promotionsförderung der Hans-Böckler-Stiftung:
http://www.boeckler.de/459.html
Mehr zu reflect!:
http://www.reflect-online.org/

Wirklich - alle - Blogs an der FU?

Einen Überblick über die studentischen Blogs an der FU Berlin bekommt ihr nun hier. Wir haben alle uns bekannten Seiten aufgenommen!

Endlich: Alle Blogs rund um die FU Berlin fu blogs - hochaktuell incl. AStA, FSI, Defo und LHG

Der Überblick.

insgesamt immerhin 21 FU-Blogs.

im Vergleich:
- auf fu-blogs.de.vu: 12 Blogs
- auf fsi-blogs:8 Blogs

60 Jahre FU: Der subjektive Faktor

Der AStA der FU Berlin hat dankenswerterweise eine Broschüre über die 60jährige Geschichte der FU herausgegeben. Dabei kommen endlich auch Langzeitstudierende zu Wort. Besonders gut gefallen hat uns das Interview des 60 Jahre Magazins mit J. aus B.: J. wechselte 1981/1982 an die FU Berlin und studiert hier heute noch Mathematik!

Ich kämpfe für den Erhalt des Langzeitstudiums - und gegen meine Zwangsexmatrikulation. Das Studium wird heute doch nur deshalb so streng reglementiert, damit die Studierenden keine Zeit mehr haben, um zu fragen. "Wer fragt, ist gefährlich".

Zur Pressemitteilung des AStA FU.

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe im AStA FU Blog.

Wir wünschen J. noch viele weitere Studiensemester an der FU Berlin und kämpfen mit ihm gegen Zwangsberatungen und Zwangsexmatrikulationen!

Neues gegen die Zwangsberatung

Auch der AStA FU startet eine Frühjahrsoffensive für das Langzeitstudium: der "Leitfaden gegen Zwangsberatung", bisher die beste Orientierungshilfe für Langzeitstudis zu diesem Thema, liegt in einer aktualisierten Version vor! Besonderes Spannend scheint folgende Passage zu sein, die die erste Hauptstudiumsberatung betrifft:

Zwei Semester nach Überschreiten der Regelstudienzeit eine weitere Prüfungsberatung, die erste Prüfungsberatung im Hauptstudium. Bei verspäteter Zwischenprüfung verlängert sich die Frist, d.h. eure Zeit fürs Hauptstudium verkürzt sich bei verzögerter Zwischenprüfung nicht. In dieser ersten Hauptstudiums-Prüfungsberatung dürfen jedoch keine Auflagen erteilt werden! Dieses Faktum ist sehr unbekannt, daher sei noch einmal deutlich auf die “Richtlinien” und die Satzung für Studienangelegenheiten (SfS) verwiesen. Beide Dokumente erwähnen Auflagen nur im Zusammenhang mit den Beratungen zur Zwischenprüfung (§ 13 Abs. 4 Nr 1 der SfS) sowie zur “Abschlussberatung” ( § 13 Abs. 6 der SfS).


Keine Auflagen also in dieser Beratung - das kennen wir aber anders, werden doch sonst Auflagen mit der Gießkanne verteilt, nach dem Motto "je mehr, je besser, Rechtsgrundlagen sind für Anfänger...."

Hoffen wir, dass sich diese Info rumspricht, denn wenn wir Langzeitstudis genau über unsere Rechte bescheid wissen, ekelt uns niemand so einfach raus aus der Uni...

Den ganzen Leitfaden findet ihr hier:

http://www.astafu.de/service/info/zwangsberatung/leitfaden

langzeitstudis gegen studiengebühren

länger studieren - ohne gebühren!

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